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Eine immer wiederkehrenden Beobachtungen im Alltag: die Kreter lieben Lärm! Schon die ganz Kleinen werden nicht müde, lauthals “bruuuuuummm-brumm-bruuuuummm” zu brüllen, wenn sie auf ihren Fahrrädern die Strassen unsicher machen. Dieses (bisweilen nervtötende) Spiel hält ziemlich hartnäckig 2-3 Jahre an, bis der Bub dann endlich ein Moped zur Verfügung hat (obwohl er noch lang nicht das dafür vorgeschriebene Alter erreicht hätte). Jetzt geht der Lärm erst richtig los. Der Auspuff wird umgebaut und die Dämmwolle rausgepult - damit es einen nun ohrenbetäubenden Lärm macht und: Kein Erwachsener käme auf die Idee zu meckern! Alle zucken zwar erschreckt zusammen, wenn diese pubertierenden Testosteron-Power-Kombinationen vorbei donnern und die Gegend unsicher machen, man ärgert sich vielleicht auch ein bischen, aber man erträgt den Spuk wohl wissend, das auch dies einmal ein Ende haben wird. Eine bemerkenswerte Toleranz! Gewöhnungsbedürftig ist nicht die Lautstärke, wohl aber die Sound.- und allgemeine Wiedergabequalität im musikalischem Bereich. Es gibt sogar einen eigens dafür eingerichteten lokalen Fernsehsender, der pausenlos die Kamera unbewegt auf die meist 2 bis 3 köpfigen Fiedelgruppen hält, die oft leider ohne jeden sachverständigen Sound-check, aber gern (wenn verfügbar) mit Starkstrom aus mega-grossen Boxen ihre hilflose Umgebung beschallen. Kreter mögen das. Zum Glück nicht alle, aber die leiden dann still vor sich hin und stopfen sich Ohrstöpsel in die Ohren um nachts schlafen zu können. Diese musikalischen Veranstaltungen (oft in lokalen Restaurants gehalten, die sich traditionell geben) beginnen meist gegen 23:00 Uhr und enden nicht vor 2:00 Uhr morgens (manches Mal an den Wochenenden sogar bis 5 Uhr), wobei es stündlich lauter wird, da hochprozentiger Raki und starker Haus-Wein in Strömen fließen. Für die anwesenden Gäste Lebensfreude pur, während die umliegenden Anwohner leiden, ihr Schicksal gezwungenermaßen ertragen und auf bessere Zeiten warten. Wirklich toll finde ich die open air discos. Dort kann man in frischer Luft tanzen und sie liegen etwas außerhalb von bewohnten Gebieten. Anders als in Deutschland treffen sich hier alt und jung, ja ganze Familien sitzen beisammen, und die vielseitige Musik reicht von westlichem Rock und Pop, der immer wieder von kretischer Musik unterbrochen wird und so eine interessante Mischung und unterhaltsame Atmosphäre entstehen lässt. Meiner Beobachtung nach sind nur die Stiere als Tanzpartner gerade etwas aus der Mode gekommen. Wer mehr über kretische Musik erfahren, besser: er-höhren will, kann auf der Website Haris Alexiou “To tango tis Nefelis” - Der Wolkentango |
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Copyright © 2008 - 2012 Kirsten Voss |